Wie wichtig ist Einlagensicherung bei Tagesgeldkonten?
Um die Geldanlage auf Tagesgeldkonten in Zeiten der Krise bestens abzusichern lohnt ein Blick auf die Sicherheitsaspekte der Anbieter. Die meisten Banken, die Tagesgeldkonten anbieten, sind gesetzlich und freiwillig Mitglied in sogenannten Einlagensicherungsfonds um Ihre Einlagen (das Geld der Kunden) im Falle einer Inslovenz zu schützen.
Deshalb ist es auch heute noch so wichtig sich die richtige Bank auszusuchen, auch in Hinsicht auf die Insolvenz der isländischen Kaupthing Bank, wo die Einlagen bis zu einer Höhe von 20.887 Euro zu 100 % gesichert waren. Alles was darüber hinaus investiert wurde, war theoretisch verloren, konnte aber allerdings, dank unserer Bundesregierung, im Nachhinein noch komplett zurückerstattet werden. An diesem Beispiel sieht man wie wichtig dieser Fakt ist.
Die Einlagensicherung unterscheidet sich in 2 Dingen. Es gibt eine gesetzliche Einlagensicherung, die an gewisse Mindestanforderungen geknüpft ist, die durch die EU bestimmt werden. Momentan schreibt die EU Deutschland vor, die Einlagen zu 100% bis maximal 50.000 Euro zu sichern. Dies erhöht sich ab 2010 auf 100.000 Euro pro Person und wird gesetzlich verankert.
Die freiwillige Einlagensicherung der Banken andererseits spiegelt sich in Deutschland in den Einlagensicherungsfonds der jeweiligen Bankenverbände wider. Diese geht meist weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus.
Bis auf die Bank of Scotland (BoS), die ihren Haupsitz in Schottland hat, sichern also alle deutschen Banken die Einlagen ihrer Kunden zu 100% ab. Die BoS garantiert nur die Sicherung bis 50.000 britischen Pfund, die momentan eine Wert von ungefähr 57.000 Euro haben. Man kann also laut Experten, beruhigt europaweit die Tagesgeldkonten eröffnen, besser ist es jedoch, seine Geldanlage auf mehrere Konten zu verteilen um so noch sicherer vor dem Komplettverlust ist.




